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Herzhaft, wie die Landschaft Südtirols. Das Schüttelbrot

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Herzhaft, wie die Landschaft Südtirols. Das Schüttelbrot


Schüttelbrot ist eine Besonderheit unter den Brotsorten und Brotspezialitäten. So zeichnet es sich zum einen durch die Herstellung aus. Der Teig des Schüttelbrots wird, wie der Name schon vermuten lässt, vor dem Backen geschüttelt und zwar auch einem Brett. Dadurch erhält es seine spezifisch lockere Struktur. Danach wird es in eine dünne form ähnlich eines Fladenbrotes gebracht. Das hat den Vorteil, dass das Schüttelbrot sich beim Backen recht schnell härtet und dadurch lange haltbar bleibt. Das Brot wird so lange gebacken, bis alle Feuchtigkeit entwichen ist.
Traditionell wurde das Schüttelbrot vom Senner genutzt, um lange Winter zu überstehen und nicht ständig frische Wahren zu beschaffen. So legte er das Brot in einen Speicher, wo er es lange aufbewahren konnte. Gern wird das urige Brot zur Zwischenmahlzeit gegessen zusammen mit Speck und Käse.
Das Schüttelbrot zeichnet sich auch durch seine regional vielseitigen Variationen aus. Im Vinschgau stellt man hauptsächlich eine kleine Variante her, die dünner ist aber auch schneller bricht. Das Eisacktaler Schüttelbrot ist hingegen eher zäh und dick. Verwandtschaft hat das Schüttelbrot auch mit dem Fladenbrot aus Vinschgau, dem Vinschgauer. Allerdings kann es durch den knusprigen Teig länger aufbewahrt werden.
Das im Vinschgau hergestellte Schüttelbrot ist in der Regel kleiner, dünner und brüchiger als das Eisacktaler Schüttelbrot, das im Unterschied dazu zäher, dicker und härter ist. Das Schüttelbrot ist mit den als Vinschgauer bezeichneten weichen Fladenbroten verwandt, aber wesentlich dünner, knuspriger und länger haltbar als diese.
Aus dem Zillertal kommt ein Schüttelbrot, welches eher einer feinen Knabberei ähnelt. Es besteht aus Bio Buchweizen und wird seit 1933 von der Familie Kostner als naturreines Gebäck hergestellt.
 

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