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Perchten, Krampus, Halloween - Die Gruselzeit in Tirol beginnt

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Perchten, Krampus, Halloween - Die Gruselzeit in Tirol beginnt


Dunkel, gar düster, war es in der Vergangenheit in Tirol. Wie reagierten die Menschen darauf? Mit Mut und Humor schufen sie eine Tradition an Festen, an denen sich alle herzhaft gruseln durften. Bis heute ist die Brauchtum mit vielen Festen lebendig geblieben.

Neben dem modernen Halloween am 31. Oktober, an dem wie überall, die Kinder verkleidet um die Häuser ziehen, Ausschau haltend nach Leckereien, wie der Tiroler Prügeltorte und den Südtiroler Knabbermäuschen Keksen, gibt es über die Wintermonate ein schauriges und lustvolles Brauchtum Tirols.

Am 5. oder 6. Dezember kommt es zu den Krampusumzüge. Hierbei verkleiden sich Menschen in die teufelsartige Gestalt des Krampus und ziehen mit lärmenden Glocken durch die Straßen. Sie erschrecken dabei nicht nur mit langen Ruten die Bewohner und Gäste, sondern sind auch Mutprobe für Kinder. Beim sogenannte Tuifltratzen versuchen die Kleinen den Krampus zu ärgern und zu reizen. Um bei den Umzügen der Kälte zu trotzen, helfen kleine Schlücke vom Südtiroler Bergteufel oder einem Grappa La Trentina Tradizionale.

In der Nacht vom 5. auf den 6. Januar kommen die Perchten raus. „Perchtennacht“ laufen die Menschen in Fellgewand und teuflichen Masken mit Hörnern durch die Orte. Mit großen Schellen machen sie dabei enormen Lärm für die vielen Schaulustigen. Woher das Brauchtum stammt ist noch nicht geklärt. Man geht davon aus, dass die Perchten für das Dämonische in der christlichen Welt stehen. Um sich den Dämonen zu stellen, braucht es Kraft, deshalb greifen die Tiroler auf ihren Umzügen gern zu einem aromatischen Kräuterblüten Kaiserspeck zur Wegzerrung.
 

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