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Geräuchertes zu den Rauhnächten und Süßes zum Fest-Essen

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Geräuchertes zu den Rauhnächten und Süßes zum Fest-Essen


Tirol steht, neben all feinen Speise-Spezialitäten nach alten Rezepten, für Tradition in der Familie und der Gemeinde. Zu den zwölf Raunächten in der Adventszeit wird der gesamte Gutshof ausgeräuchert. Mit Weihrauch bewaffnet, ziehen die Familien durch alle Räumlichkeiten von Haus und Stall, um böse Geister auszutreiben und den Hof für das kommende Jahr einen Segen zu geben. Bei diesem Brauchtum liegt es natürlich nahe, von den geräucherten Köstlichkeiten zu naschen, wie würzigem Schinken.

Neben den deftigen Speisen wird auch Süßes serviert, wie traditionelle Weihnachtsschmalznudeln. Im Tiroler Volksmund werden die Klassiker, nach denen sich jedes Kind schon vor Weihnachten sehnt auch „Kiachl“ genannt. Hauptbestandteil ist Germteig, der mit ordentlich Butterschmalz ausgebacken wird.

In Form gebracht, befindet sich im Inneren eine Mulde, die mit Preiselbeermarmelade oder Mohnsoße gefüllt wird. Ganz spezielle Geschmäcker mögen es auch salzig und füllen ihn mit Sauerkraut. Ganzjährige Knabberein sind Brotspezialitäten wie Birnenbrot und Käsetaler.

Hat sich die Familie genüsslich satt gegessen, machen sie alle auf zur mitternächtlichen Christmette. Hier treffen sich alle aus der Gemeinde für den Gottesdienst und ein Schwätzchen auf dem Weg zurück in die warme Stube, gern auch mit einem kleinen Schluck Edelvernatsch.



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